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Die deutsche Übersetzung
von
Yarnissima's
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gibt es hier:
Die Datei wird mit
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der Designerin
Marjan Hammink
zur Verfügung gestellt.![]()

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Blogeinträge (Tag-sortiert)
Tag: Seidenjacke-schwarz
Schwarze Seidenjacke - Fertigstellung
Dieser "Wurm" auf der Rückseite ist übrigens ein vernähter Faden. Ich Volltrottel hätte vielleicht das Garn an der Seite neu beginnen sollen. Man sieht es jedoch nur bei derartigen Bildern. An der Außenseite ist nichts zu bemerken *schwitz*
Uff. Fertig. Alle Fehler sind behoben und die Fäden vernäht. Alles nass spannen und trocknen? Widerspricht natürlich wieder vollkommen dem Faultier in mir. Wozu hat man einen Dampfbügler. NEEEEIINNN - nicht direkt darauf losbügeln! Das macht ja das ganze Strickwerk stumpf und platt. Aber spannen und gleichzeitig vorsichtig dämpfen, das klappt dann schon irgendwie - zumindest bei mir. Egal. Soll nicht das Problem sein. Tatsache ist, ich wollte endlich fertigwerden. Als Verschluss an der Vorderseite habe ich eine Kordel aus dem gleichen Garn gedreht.
Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit meinem ersten (Teil-)Eigenentwurf. Ein bißchen verspielt und hätte ich mit vielen Farben gestrickt, wäre es bestimmt auch etwas für Mrs.Weasley gewesen ;) Mir gefällt's jedenfalls und die Jacke passt wunderbar.
Details:
Modell: Raglan von oben - Eigenentwurf
Lochmuster: Vorlage aus Rebecca Nr. 31 - Modell Seite 36
Garn: "Silk" von GGH, 50 gr/150 m - Nadel 2,5
Verbrauch: 600 gr
Das Garn strickt sich zwar angenehm und hat eine sehr weiche Trageeigenschaft. Etwas nervenaufreibend empfinde ich jedoch die lose 10-fach-Verzwirrnung, von denen ich gerne immer wieder nur 9 Fäden beim Stricken erwischt habe und dann ein einzelnes Fädchen aus dem Maschenwerk lugte. Diese Fehlerbehebung ist auf Dauer sehr lästig. Ich habe den Eindruck, daß sich das Garn aufgrund seiner Beschaffenheit eher wie Baumwolle verhalten wird. Deren Oberfläche ist bei häufigem Tragen irgendwann ja eher etwas abgewetzt und flusig. Das bleibt abzuwarten.
Bitte habt Nachsicht mit der elend schlechten Bildqualität. Ich in diesem Bereich kein Genie, die Sonne knallte ans Fenster und schwarz ist eh immer schlecht zu fotografieren und es mangelt mir daher nicht an Ausreden ;)
Arlene 10.06.2007, 12.23 | (27/5) Kommentare (RSS) | TB | PL
Schwarze Seidenjacke - Fehlerbehebung
Es ist immer das gleiche: je mehr es an das Ende eines Strickteils geht, desto mehr verfalle ich in hektisches Kampfstricken. Ich werde von meiner eigenen Ungeduld überrollt, habe den Kopf schon wieder bei anderen Projekten und bin leicht angenervt, weil ich endlich fertigwerden will. Das soll aber nicht heißen, daß mir eine Sache nicht mehr gefällt (dh. im Normalfall) - es dauert mir eben einfach zu lange.
Und im Zuge dieser Hektik steigt dann auch die Fehlerquote. Gleichzeitig habe ich dennoch den Ehrgeiz keine Fehler zu dulden - also: Fehlerbehebung.
Bestes Beispiel (es handelt sich hier um das Muster der Abschlusskanten)
So sieht das Muster richtig aus:

Ich habe das Muster im Eifer des Gefechts etwas freier interpretiert (der rote Pfeil zeigt die Richtung an, in der die Lochmusterreihe eigentlich hätte verlaufen müssen):

Zurückstricken....boah...neeee. Ich hatte den Fehler vorsichtshalber in einen Ärmelabschluss und zwei Abschnitte des Jackenabschlusses eingearbeitet. Den Fehler einfach unbeachtet ging ja wohl GAR nicht. Also gut: Plan B musste her - vertikal stricken. Das bedeutet erst einmal sieben "Maschenspalten" von der Nadel schubsen und ins Nirgendwo fallenlassen. Die letzte "fallende" Reihe ist diejenigen, an deren Stelle später die Lochreihe hochgezogen wird (also Linie roter Pfeil oben). Bitte jetzt keine Anleitung erwarten - es dient nur zur Veranschaulichung (sonst wird's ja keine Story ;)

Jetzt mit viel Geduld die erste Reihe wieder arbeiten, dh. eine Masche nach der anderen von unten "hochstricken". Ich habe dabei mit dem ersten Querfaden direkt nach dem 2. Umschlagloch begonnen:

Sieht noch ziemlich grausam aus, aber abwarten - wird schon! Nun direkt neben dieser Reihe wieder den ersten untersten Querfaden mit dem darüberliegenden Querfaden verschlingen und damit eine rechte Masche stricken. Das ganze wiederholen, bis man oben angelangt ist. Zweite Reihe fertig. Uff.

Schwitz...dritte Reihe; gleiches Spiel wie oben und wie immer unbedingt aufpassen, daß man wirklich jeden (!) Querfaden beim Hochstricken erwischt:

Blöd ist, wenn man innerhalb der Fehlerbehebung eine Fehlerbehebung machen muss *grmpf* Der linke Pfeil zeigt (ich hoffe, man kann es erkennen), daß ich eben einen dieser Querfäden übersehen habe. Aaaarrrrggghh! Ein Querfaden steht für eine Maschenreihe. Vergesse ich einen Querfaden beim Hochstricken, fehlt an dieser Stelle quasi eine Reihe. Also: gehe zurück auf Los. Die Reihe wieder "fallenlassen" und neu hochstricken.
Der rechte Pfeil zeigt übrigens die Stelle mit dem untersten Querfaden mit dem begonnen wird. Der 2. Querfaden (von unten gezählt) wird hinter den 1. Querfaden (von unten gezählt) nach vorne durchgezogen und ergibt dann die erste rechte Masche.
Nach einiger Fummelei und Zusammenschieben der rekonstruierten Maschenreihen sieht das ganze dann wieder so aus:

Ich behaupte, ich bin damit auf jeden Fall schneller als mit dem Zurückstricken von einer Zillion Maschen. Man sollte allerdings bei dieser Vorgehensweise wirklich wissen was man tut. Ansonsten wird man verzweifeln.
Arlene 08.06.2007, 19.36 | (10/5) Kommentare (RSS) | TB | PL
schwarze Seidenjacke - Fortschritt
Ich stricke gerade auf Hochtouren an der schwarzen Seidenjacke. Problematisch ist bei mir nämlich immer die Tatsache, daß ich nach einer gewissen Weile fertigwerden will, weil ich gedanklich schon wieder beim nächsten Projekt bin. Natürlich könnte ich parallel dazu etwas Neues beginnen, aber das führt bei mir erfahrungsgemäß nur dazu, daß ich das "ältere" Werk zur Seite lege und es dann irgendwann ein UFO ist. Ich will mich nicht besser machen als ich bin: das klappt natürlich nicht immer.
Deshalb bin ich gerade brav mit der Jacke beschäftigt. Sie entwickelt sich gut. Die Passform ist in Ordnung und ich habe nun die Ärmel begonnen, die ich auf Rundstricknadeln mit 40 cm Länge arbeite. Ich mag hier ungern Nadelspiele.
Das Muster muss auf jeden Fall noch gespannt werden; das werde ich aber alles am Schluss machen.


Arlene 03.06.2007, 10.39 | (7/2) Kommentare (RSS) | TB | PL
Schwarze Seidenjacke - Fortschritt

Die Seidenjacke macht Fortschritte. Wie immer drifte ich gerne in die freie Improvisation ab und ich halte mich eigentlich nur an das Lochmuster aus der Rebecca Nr.31 und alles andere wird Pi x Daumen genadelt. Man hat ja schon öfter gesehen, was mir dabei passiert, aber ich kann es einfach nicht lassen. Bis jetzt sitzt die Jacke aber gut und ich darf hoffen ;)

'Tschuldigung für die schlechte Bildqualität...
Das Muster gefällt mir sehr gut, wenngleich die Arbeit etwas monoton abläuft. Die Jacke ist im Augenblick mein Hauptprojekt. Die Erfahrung hat mich gelehrt, daß ich meine Projekte zügig fertigstellen muss, da sie ansonsten gerne mal zum UFO mutieren. Lange Ablagerungszeiten tun ihnen irgendwie nicht gut.
Arlene 20.05.2007, 12.45 | (6/5) Kommentare (RSS) | TB | PL
Schwarze Seide
Lange bin ich um meine schwarze Seide herumgeschlichen. Der doch rechte hohe Anschaffungspreis und mein waghalsiges Vorhaben mehr oder weniger anleitungsfrei loszustricken haben mich etwas Angst vor meiner eigenen Courage bekommen lassen.
Nun habe ich also angefangen. Die Seide strickt sich schön und hat ein sehr mattes Erscheinungsbild. Jedoch muss man bedächtig nadeln:
Das Garn kommt mir streckenweise wie gefachtes Garn (dh. Garn, das aus mehreren, teilweise sehr dünnen Einzelfäden besteht) vor. Es ist zwar schon gut verzwirnt, aber man muss dennoch ziemlich aufpassen, um wirklich immer alle Fäden zu erwischen. Schlampiges Einstechen in die Maschen wird unverzüglich mit losen Fadenschlaufen bestraft. Hinzu kommt, daß ich mit Nadel Nr.2,5 stricke und es dementsprechend zäh vorangeht und man kann noch nicht wirklich viel erkennen.
Wenn alles klappt, dann soll eine Strickjacke im Stil eines "Raglan von oben" herauskommen, der weit fallende Ärmel hat (das Muster hierfür entnehme ich einem Rebecca-Heft). Das Original ist eigentlich ein Pullover aus eben jenem Rebecca-Heft, bei dem jedoch ein völlig anderes (doppelt so starkes) Garn verwendet wird. Soma hat den Pullover hier (gleich das oberste Modell = Spitzentunika) schon mal gestrickt. Ja, ja, ich weiß. Ich habe gerade erst eine frei interpretierte Anleitung vermurkst, deren Probleme noch nicht behoben wurden (Airy-wrap) und es wäre evtl. besser, ich würde nach einer anständigen Anleitung stricken. Nur ruhig, ich habe keine Ahnung, was ich tue ;) Ein Fehler ist nur ein Fehler, wenn man nix daraus lernt :)

Und dann war da noch dieses:
OHNE WORTE!

Arlene 07.05.2007, 19.28 | (4/2) Kommentare (RSS) | TB | PL






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