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Die deutsche Übersetzung
von
Yarnissima's
Firestarter-Socken
gibt es hier:
Die Datei wird mit
ausdrücklicher Erlaubnis
der Designerin
Marjan Hammink
zur Verfügung gestellt.![]()

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Blogeinträge (Tag-sortiert)
Tag: Anlizismen-Fluch
Der Fluch der Anglizismen.
Gleich eine Vorwarnung: ich renne heute schon den ganzen Tag ziemlich ferngesteuert durch die Gegend. Mein Beitrag (oder soll ich sagen Posting? ) ... wird nicht weniger konfus werden.
Kürzlich führte ich eine Diskussion über den Sinn und Unsinn von Anglizismen. Mein Gesprächspartner gehörte dabei der gegnerischen Fraktion an, welche die Verwendung von englischen Begriffen in der deutschen Umgangssprache generell ablehnt. Tzja...wenn der erst mal meinen Blog sehen würde - er ist geradezu verseucht mit diesen Dingern ;o) Ich mag zwar die deutsche Sprache, aber hier tummeln sich in letzter Zeit schon sehr viele englische Begriffe. Dies liegt jedoch auch daran, daß ich viele meiner Kenntnisse & Muster aus dem englischsprachigen Sektor beziehe. Eine Übersetzung der Modellbezeichnungen wäre in meinen Augen Unfug und eher verwirrend. Außerdem klingt es irgenwie *räusper* cooler.
Neulich habe ich ein paar deutsche Strickzeitschriften durchgeblättert und mir sind die mit klangvollen Namen wie "Pullunder mit Lochmusterstreifen", "Kurzarmpulli mit Rautenzopfmuster", "Material- und Mustermixpulli" "Rippenpulli mit Smokeffekt in Lurex" *keuch* betitelten Modelle aufgefallen. Ja, uahhh ... gruuusel! Fällt denn den Designern so gar nichts kreatives als Modellname ein? Aber was bringt's?
Natürlich ist es unterste Schublade, sich vor seiner nichtsahnenden (und vorzugsweise nicht strickenden) Kollegin aufzubauen und ganz wichtig auszuführen, daß man gerade an einem "Lightweight Mountain Peaks Shawl" (den ich im übrigen noch nicht mal angefangen habe) stricke anstatt zu erzählen, man stricke gerade ein grünes *gähn* Schultertuch. Wo bleibt denn da der *hust* Glamour? Ja, ja, schon gut. Ich mach's ja nicht. So ein armer Wicht bin ich nun auch wieder nicht, daß ich das unbedingt nötig habe. Na, gut. Wenn es eine blöde Kollegin ist, DANN muss ich es vielleicht tun. Aber nur dann. Und wenn es dumm läuft, wird sie Stricken nicht die Bohne interessieren und ich auch noch wie ein Trottel dastehen *grmpf*. Egal.
Und sonst? Ich finde, eine Bezeichnung in Form eines Fantasienamens geben dem Modell eine gewisse Individualität (okay, manchmal hilft der schönste Name nichts). Es ist eindeutig und hat Wiedererkennungswert. Ich wage zu behaupten, daß so Knitalongs entstehen oder ein bestimmtes Modell bekannt machen können - zumindest im Net. Ich habe schon viele Informationen über bestimmte Tücher etc. herausgefunden, weil sie durch ihren Namen eindeutig zu recherchieren waren. Hat aber jemand schon mal an einem KAL namens "Rippenpulli mit Smokeffekt in Lurex" teilgenommen? Da schäme ich mich ja schon ihn überhaupt zu erwähnen geschweige denn teilzunehmen. Nein, wirklich. Da bin ich ein Sprachsnob.
Rowan ist hier ein Vorzeigebeispiel: Jedes Modell hat einen schönen wohlklingenden Eigennamen. Womöglich erklärt sich dadurch der horrende Preis dieser Hefte, denen ich in Einzelfällen natürlich auch auf den Leim gehe ;o) Die überlegen vermutlich stundenlang, welchen Namen das Modell nun bekommen soll.
Was klingt es doch...*achtung*...stylish, wenn ich vom "Simple Knitted Bodice" rede und dem geneigten Leser die Augen neidvoll feucht werden, weil er nur einen öden Pullover strickt. In unauffälliges Schweigen müsste ich mich allerdings hüllen, wollte ich diesen Begriff übersetzen: es bleibt am Ende auch nur ein "einfaches gestricktes Oberteil" übrig. Und aus war's mit der Angeberei. Worauf ich mit meinem wirren Gefasel hinaus will? Nur nicht von Anglizismen oder wild umher geworfenen Fremdwörtern beeindrucken lassen. Wer nicht überzeugen kann, muss verwirren. Ganz alte Weisheit ;o)
Arlene 27.02.2007, 19.28 | (4/3) Kommentare (RSS) | TB | PL





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